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Checkliste Logo-Relaunch – in drei Schritten zum neuen Design

05Apr2018
Logodesign am PC

Einfach, prägnant, skalierbar, reproduzierbar … Ganz schön viel für so ein kleines Ding! Ein gutes Unternehmenslogo prägt sich schnell ein und bleibt hängen. Aber die Zeiten ändern sich und Trends auch. Wie steht’s mit Ihrem Logo? Ist Ihr Kommunikationsauftritt noch up to date, entspricht die Wort-Bildmarke noch dem Zeitgeist oder ist ein Redesign nötig? Mit unserer Checkliste sind Sie eins, zwei, drei auf dem richtigen Dampfer …

1. IST-Analyse

Sie sind sich nicht mehr ganz sicher, ob Ihr aktuelles Logo-Design noch überzeugt? Dann stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Entspricht unser Logo den eigenen Unternehmenswerten und dem tatsächlichen äußeren Wahrnehmungsbild unseres Unternehmens?
  • Spiegelt die Form und verwendete Typografie ein modernes Unternehmen wie unseres wider?
  • Entspricht unser Logo-Design sowie unser gesamtes Corporate Design (also auch die verwendete Hausschrift, Farben, Slogans etc.) noch unseren eigenen Vorstellungen?
  • Entspricht unser Logo-Design/Corporate Design der Erwartungshaltung der Zielgruppe?
  • Hat das Logo im Konkurrenzvergleich einen hohen oder niedrigen Wiedererkennungswert?
  • Gibt es Pläne für weitreichende Veränderungen der Unternehmenslandschaft (eine baldige Fusion, ein neu hinzugekommener Markt, Veränderungen der Leistungen etc.), die ein Redesign erforderlich machen würden?

! Ihr Unternehmenslogo ist Ihr Aushängeschild. Es sollte zu den vorhandenen Kommunikationskanälen und -mitteln passen und für Sie und Ihr Team ein Identifikationssymbol sein. Wenn das für Sie zutrifft, liegen Sie mit Ihrem aktuellen Logo sicher richtig. Aber fragen Sie sich auch kritisch, ob es Ihren Unternehmenswerten und der Zielgruppe noch entspricht bzw. ob es auf den verschiedenen Kanälen und Untergründen auch wirklich funktioniert.

2. Zieldefinition

Haben Sie im Rahmen der IST-Analyse Schwachstellen Ihres aktuellen Logo-Designs aufgedeckt? Dann gehen Sie jetzt einen Schritt weiter und denken in Richtung Redesign. Definieren Sie zunächst feste Ziele, die Sie mit der überarbeiteten Logoversion verfolgen möchten. Das kann zum Beispiel ein zielgruppengerechteres Design sein oder eine modernere Form oder auch nur ein simpler Wechsel der verwendeten Farben oder Schriftarten.

Vielleicht haben Sie nach dieser Phase ja sogar schon ein ungefähres Bild Ihres überarbeiteten Unternehmenslogos im Kopf? Dann machen Sie nun die „Gegenprobe“ und gleichen Sie Ihr neues Wunschlogo mit folgenden Grundsätzen der Logo-Gestaltung ab:

Grundsatz Individualität: Unser Wunschlogo ist individuell und unverwechselbar

Grundsatz Verständlichkeit: Unser Wunschlogo wird vom Kunden/von der Zielgruppe verstanden

Grundsatz Reproduzierbarkeit + Skalierbarkeit: Unser Wunschlogo funktioniert auf verschiedenen Untergründen und ist in verschiedenen Größen darstellbar. Es ist in kleinere Einheiten zerteilbar oder lässt ähnliche Varianten zu (zum Beispiel Favicons für Smartphones). Hier ein Beispiel: 

! Wenn Sie Ihr Logo z. B. im Zuge der Modernisierung Ihres Corporate Designs überarbeiten lassen möchten, müssen Sie nicht unbedingt große Sprünge machen. Schließlich haben Sie sich damit schon am Markt etabliert und entsprechend positioniert. Schon mit kleinen Veränderungen können Sie viel erreichen.

Vielleicht inspiriert es Sie, sich Beispiele anderer Unternehmen anzusehen? Schauen Sie mal: So setzen bekannte Marken wie Coca Cola oder Chanel ihre Logos in den verschiedenen Größen und Varianten um.

Screenshot: oxygendesignstudio.com

3. Agentur-Briefing

Im dritten Step wenden Sie sich an eine Agentur Ihres Vertrauens und nehmen Sie sich Zeit für ein ausführlicheres Briefing. Bereiten Sie sich darauf entsprechend vor, indem Sie neben Ihren definierten Zielen auch allgemeinere Angaben zu Ihrem Unternehmen machen (Größe, Marktposition, Wettbewerber, Zielgruppen, Angebotspalette usw.). Teilen Sie der Agentur Ihrer Wünsche bezüglich des Redesigns mit. Hilfreich ist es dabei auch, Abgrenzungskriterien zu formulieren (was wollen wir NICHT?)

Und jetzt? An die Arbeit. Laden Sie sich unsere übersichtliche Checkliste herunter und füllen Sie sie aus. Danach sind Sie Ihrem neuen Logo schon ganz nah …
 

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HINTERGRUNDFAKTEN …

Die Userzahlen für Kommunikationsmittel werden sich immer mehr in Richtung mobiler Nutzung entwickeln. Die Anzahl der aktiven SIM-Karten belief sich 2016 weltweit auf rund 7,5 Milliarden. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es noch 740 Millionen. Und dabei ist das Potenzial für Mobilgeräte noch längst nicht ausgeschöpft. Märkte wie Südamerika, Afrika und Südostasien bergen ein enormes Wachstumspotenzial. Wenn es also an den Logo-Relaunch geht, denken Sie vor allem mobil. Sorgen Sie dafür, dass Ihr neues Unternehmenslogo auch in sehr kleinen Ansichten darstellbar ist bzw. dass Sie durch Weglassen einzelner Elemente Alternativen für mobile Ansichten bieten (Responsive Logo-Design).

Zum Schluss ein paar Logo-Mantras to go:

  • Ein Logo ist KEINE Marke
  • Eine Marke ist KEIN Logo
  • Das Logo ist nur EIN Element des Identitätsmanagements wie Farben, Slogans und Jingles
  • Logos sollen stets simpel sein, dies erleichtert die Reproduzierbarkeit und erhöht zudem deutlich den Wiedererkennungswert

Bildquelle: scyther5/iStock.com