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Ihre Unternehmensstrategie in 2019: Jetzt die Weichen stellen

25Okt2018
Weichensteller

Ihre Unternehmensstrategie in 2019: Jetzt die Weichen stellen

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Was lief gut? Wo ist noch Luft nach oben? Unternehmen sollten sich jetzt Zeit für eine Bilanz nehmen, um im nächsten Jahr mit einem richtig guten Plan neu durchzustarten. Also, los geht’s ...

1.) Problembetrachtung

Schauen wir zunächst auf die Vergangenheit und eventuelle Fehler, die gemacht worden sind. Dazu ein paar Fragen: 

  • Stagnieren Ihre Geschäftszahlen oder sind in den letzten Jahren minimal gefallen? 
  • Arbeiten Sie nur noch mit Bestandskunden, da Neukunden eher selten zu Ihnen kommen? 
  • Ist Ihr Unternehmensauftritt im Web möglicherweise etwas in die Jahre gekommen? 
  • Benötigen bestimmte Abteilungen Unterstützung oder sind andere überbesetzt?

Egal was gerade nicht so rund läuft, machen Sie eine ausführliche Problembetrachtung. Stellen Sie sich die Frage, was bei Ihnen im laufenden Jahr gut funktioniert hat und was nicht. Dabei sollten Sie ganz objektiv Ihr gesamtes Unternehmen betrachten. Wenn nötig, machen Sie diese Betrachtung in Zusammenarbeit mit einem externen Unternehmensberater, der gemeinsam mit Ihnen nach der Ursache bestehender Probleme forscht (eine solche Beratung ist übrigens in vielen Fällen förderfähig). Sind die Probleme erst einmal identifiziert, kann es an die Entwicklung Ihrer neuen Strategie gehen. 

2.) Ziele geben Richtungen vor

Ohne Ziele ist ein Unternehmen nicht konkurrenzfähig. Oder anders gesagt: Wer auf nichts hinarbeitet, der wird auch nichts erreichen. Natürlich wissen Sie das, aber mal ehrlich: Wie oft passiert es uns, dass wir in der Hektik des täglichen Geschäfts vergessen, worum es uns eigentlich geht? Wer schreibt, der bleibt ... also schreiben Sie sich jetzt realistische Ziele für 2019 auf und formulieren Sie sie so konkret wie möglich. Platzieren Sie Ihre Ziele am besten gut sichtbar irgendwo im Büro.

3.) Wettbewerbsanalyse

Schauen Sie bei Ihrem Nebenmann: Wie arbeitet er? Was macht ihn besonders? Macht er bestimmte Dinge besser oder schlechter als Sie? Mit einer Wettbewerbsanalyse nehmen Sie Ihre Konkurrenz genau unter die Lupe und leiten dadurch Handlungsempfehlungen für Ihre eigene Arbeit ab. Bei der Wettbewerbsanalyse entdecken Sie Inspirationsquellen und lernen im besten Fall aus den Fehlern der anderen, bevor sie Ihnen selbst unterlaufen. Beziehen Sie also auch Negativbeispiele in die Wettbewerbsanalyse ein.

4.)  Marktbeobachtung / Marktanalyse

Wenn Sie schon eine Weile im Markt sind, haben Sie sicherlich schon einmal eine Marktanalyse durchgeführt oder in Auftrag gegeben. Es lohnt sich, das in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Nehmen Sie also Ihre bestehende Marktanalyse zur Hand und prüfen Sie diese auf Veränderungen. Der Markt verändert sich rasant, Kundenbedürfnisse ändern sich mit dem Fortschritt und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten. Die Marktanalyse beinhaltet unter anderem Informationen über das aktuelle Angebot und die Nachfrage für ein konkretes Produkt oder eine Dienstleistung sowie Informationen über die Branche, die Kunden und Wettbewerber. Markt- und Wettbewerbsanalyse sind also eng miteinander verbunden. Um eine Marktanalyse selbst durchzuführen, können Sie zum Beispiel eine Internetrecherche starten, amtliche Statistiken anfordern oder branchenrelevante Marktforschungsstudien lesen.

5.) Stärken- und Schwächenanalyse

Nachdem Sie Ihre Konkurrenz unter die Lupe genommen haben, machen Sie bei sich weiter. Versuchen Sie dabei objektiv Ihre Stärken und Schwächen herauszuarbeiten (dabei hilft Ihnen die eingangs beschriebene Problembetrachtung des vergangenen Jahres). Die Stärken-Schwächenanalyse ist der Kern jeder Unternehmensanalyse, investieren Sie also Zeit in diesen Schritt und befragen Sie auch Mitarbeiter.

6.) Unternehmensumfeldanalyse

Hilfreich ist es auch, das allgemeine politische, wirtschaftliche, soziokulturelle und technologische Umfeld Ihres Unternehmens anzuschauen um Prognosen für Ihre geschäftliche Entwicklung machen zu können (PEST-Analyse = political, economic, socio-cultural + technological environment). Stellen Sie Fragen wie: 

  • Tritt womöglich bald eine Gesetzesänderung in Kraft, die unser Unternehmen beeinflussen wird, in der vielleicht sogar eine große Chance für uns steckt? 
  • Liegt unser Produkt überhaupt gerade im Trend? 
  • Haben sich die Bedürfnisse der Zielgruppe verändert? 
  • Braucht man unser Produkt auch in Zukunft? 
  • Boomt die Branche oder sieht es eher mau aus? 

Schauen Sie mit offenen Augen auf Gesellschaft, Politik und Kultur – auch daraus können Sie viel für Ihr Unternehmen und Ihren Geschäftserfolg ableiten. 

7.) SWOT-Analyse

In der SWOT-Analyse (Strength / Stärke, Weakness / Schwäche, Opportunity / Chance und Threat / Risiko) fassen Sie die Ergebnisse aus den vorangegangenen Schritten zusammen. Dabei stellen Sie Ihre unternehmensinternen Stärken und Schwächen den externen Chancen und Risiken aus der PEST-Analyse gegenüber. Sie können und sollten auch die Ergebnisse aus der Wettbewerbsanalyse mit in die SWOT-Analyse einfließen lassen. Sie erhalten damit einen guten Überblick über Ihre derzeitige Gesamtsituation. Notieren Sie alle Ergebnisse in einer SWOT-Tabelle.

8.) Auflistung strategischer Herausforderungen

Für Ihre Unternehmensstrategie 2019 werten Sie nun die Ergebnisse der SWOT-Analyse genau aus. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

  • Wo treffen (interne) Schwächen auf (externe) Risiken? Hier müssen Sie aufpassen und gegebenenfalls Dinge verändern. 
  • Wo trifft eine (interne) Stärke auf eine (externe) Chance? Hier gilt für die Unternehmensstrategie: Bravo, weiter so! 

Schauen Sie besonders auf den Bereich der SWOT-Analyse, in dem Risiken und Schwächen aufgelistet sind. Daraus wird ersichtlich, welche Herausforderungen am schwersten zu meistern sind. Sollte sich dahinter eines Ihrer Hauptziele verstecken, versuchen Sie, aus Ihrer Schwäche eine Stärke zu machen, indem Sie beispielsweise intern spezifisches Know-how aufbauen.

9.) Ableitung strategischer Maßnahmen

Wer das Ziel nicht vor Augen hat, erreicht es nicht. Leiten Sie also aus dem Ergebnis der SWOT-Analyse und allen besonderen Herausforderungen neben einer Unternehmensstrategie auch gleich ganz konkrete Maßnahmen ab, die Sie für die Erreichung Ihrer Unternehmensziele im Jahr 2019 angehen möchten. Das Ergebnis dieses Schrittes sollte eine übersichtliche Checkliste sein. Wenn Sie fertig sind, können Sie damit beginnen, einen genauen Fahrplan zu stricken.

10.) Meilensteine bestimmen

Aus Meilensteinen entsteht Ihr Fahrplan! Definieren Sie, was Sie bis wann erreicht haben möchten. All dies ziehen Sie zur Erstellung eines Maßnahmenplanes heran, der sich in besagte Meilensteine unterteilt. Die Meilensteine sollten aufeinander abgestimmt sein und können in kleinere Etappenziele unterteilt werden. Wichtig ist, dass das große Jahresziel für 2019 nur dann erreicht werden kann, wenn Sie alle Meilensteine prozessoptimiert und ressourcenorientiert abarbeiten können. Je gewissenhafter Sie Ihre Meilensteine definieren, umso geradliniger wird der Weg zu Ihrem Ziel verlaufen. Meilensteine dienen immer wieder als roter Faden, der Sie dabei unterstützt, nicht vom Weg abzukommen. Dadurch bleiben Sie stets auf das Ziel fokussiert.

11.) Kommunikationsmittel und Marketingwege definieren

Es ist kein Geheimnis, das man für zur Erreichung von Unternehmenszielen (Bekannter werden, mehr verkaufen, Kunden binden, Mitarbeiter rekrutieren …) für sich werben muss. Welche Marketingziele haben Sie für 2019? 

Je nachdem, welche Ziele Sie sich stecken, müssen auch die Kommunikationsmittel definiert und gegebenenfalls inhaltlich aktualisiert werden, die Sie zur Erreichung dieser Ziele verwenden möchten. Wenn Sie die großen Unternehmensziele und Maßnahmen im Blick haben und die einzelnen Meilensteine darauf abgestimmt vorliegen, vermeiden Sie dabei viele Fehler. Denn dank Ihres detaillierten Planes fällt Ihnen sofort auf, welche Kommunikationsmittel wann angefertigt werden müssen oder welche Reihenfolge bei der Inhaltserstellung am sinnvollsten ist. Wenn Sie zum Beispiel planen, bald ein neues Corporate Design für Ihr Unternehmen entwickeln zu lassen, ist es natürlich sinnvoll, mit der Gestaltung neuer Printmedien oder dem Relaunch der Website noch zu warten, bis diese Maßnahme umgesetzt worden ist.

12.) Risiken einplanen

Idealerweise ist es so, dass geplante Ausgaben vor dem Start des neuen Jahres überschlagen werden. Dazu zählen relativ stabile Posten wie Mietkosten (für Büro, Hosting der Website usw.), Strom oder Gehälter. Aber auch Budgets für Schulungs- oder Marketingzwecke sollten an dieser Stelle schon mitbedacht werden. 

Wichtig: Vergessen Sie nicht, einen Puffer für mögliche unvorhergesehene Ausgaben einzurechnen. Warenpreise können sich ändern, Ihre Website von Hackern angegriffen werden, ein neuer und starker Wettbewerber Ihnen plötzlich die Kunden wegfischen ... Unverhofft kommt oft. Rechnen Sie also mit außerplanmäßigen Belastungen.

13.) Digital denken

Digitale Transformation und Industrie 4.0 sind die Schlagworte unserer Zeit. Moderne Unternehmen und Gründer siedeln sich heute vermehrt im digitalen Bereich an, um auch künftig konkurrenzfähig zu sein. Es ist ein wichtiger Grundstein für erfolgreiches Business, das digitale Zeitalter wahrzunehmen und Geschäftsprozesse verstärkt digital auszurichten. Falls Ihre Ausrichtung eher traditionell ist, überlegen Sie bei der Planung für 2019, an welchen Stellen in Ihrem Unternehmen Digitalisierungsprozesse notwendig wären und investieren Sie Zeit in Ihre Digitalstrategie. Welche Möglichkeiten Sie im konkreten Fall haben und welche Lösungen infrage kommen, können wir in einem persönlichen Beratungsgespräch differenziert betrachten. Sie sehen, es ist Einiges zu tun. Nutzen Sie also die letzten Wochen des Jahres und nehmen Sie Kurs auf 2019.

Bildquelle: ©ipopba /iStock.com


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