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Profitipp: Wie Sie eine Unternehmensanalyse richtig angehen

11Feb2016
Illustration SWOT Analyse Studio1.

Als Unternehmer müssen Sie sich immer wieder aufs Neue fragen, wo sie gerade stehen – im Wettbewerb, im Blick auf die Geschäftszahlen oder in den Augen Ihrer Kunden. Vielleicht haben Sie auch schon einmal eine interne Unternehmensanalyse gestartet oder diese extern in Auftrag gegeben. Oder – und das trifft leider häufig zu – Sie scheuen sich vor diesem Schritt, weil Ihnen das Ganze zu umfangreich erscheint. Viele meinen, bei einer Unternehmensanalyse käme es darauf an, möglichst alle internen und externen Prozesse ganzheitlich zu durchleuchten und zu bewerten. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein – es geht auch einfacher!

Unternehmensanalyse – Schritt 1: Ziele definieren, Strategien beschreiben

Sie sorgen von Anfang an für Struktur, indem Sie immer zielbezogen analysieren. Fragen Sie sich also zunächst, welche Ziele Sie mit Ihrem Unternehmen kurz- oder langfristig erreichen wollen. Diese sollten möglichst konkret formuliert und realistisch sein. Konzentrieren Sie sich dann auf maximal drei bis vier Kernziele, die Ihnen am wichtigsten sind. Fragen Sie sich im nächsten Schritt, welche Unternehmensstrukturen oder -prozesse im Hinblick auf diese Ziele relevant für eine Analyse wären. Und – voilà - genau da setzen Sie mit Ihren Nachforschungen an. Beschreiben Sie kurz, mit welchen Strategien Sie Ihre definierten Kernziele bislang umgesetzt haben.

Unternehmensanalyse – Schritt 2: Mit der Stärken-Schwächen-Analyse das innere Umfeld richtig einschätzen

Nun geht’s ans Eingemachte! Beschreiben Sie, welche eigenen Schwächen Sie bisher auf Ihre Ziele bezogen gebremst haben welche Stärken förderlich waren. Entwerfen Sie ein ehrliches Spiegelbild Ihrer aktuellen Unternehmensprozesse inklusive positiver und hinderlicher Faktoren der täglichen Arbeit.

Unternehmensanalyse – Schritt 3: Mit der Chancen-Risiken-Analyse das äußere Umfeld richtig einschätzen

Betrachten Sie nun mögliche Chancen und Gefahren im äußeren Umfeld: Welche Wettbewerber könnten Ihnen gefährlich werden? Müssen Sie bei Ihren täglichen Aufgaben gesetzliche Vorgaben erfüllen, die sich in naher Zukunft ändern könnten? Wie ist die wirtschaftliche Lage in Ihrer Branche allgemein? Zur Bestimmung der äußeren Chancen und Risiken, die auf ein Unternehmen einwirken, hat sich die sogenannte PEST-Analyse (Political, Economic, Sociological, Technological Change) bewährt. Orientiert am politischen, wirtschaftlichen, soziokulturellen und technologischen Umfeld Ihres Unternehmens bestimmen Sie dabei die wichtigsten aktuellen und künftigen äußeren Einflussfaktoren auf Ihr Geschäft und betrachten diese näher. Das Ziel einer solchen Analyse ist es, äußere Chancen und Risiken früh zu erkennen und entsprechende Weichen zu stellen.

Unternehmensanalyse – Schritt 4: Die Ergebnisse in der SWOT-Matrix zusammenführen

Um Ihre gesammelten Überlegungen zu strukturieren, müssen Sie nicht im Trüben fischen, sondern können auf bewährte wissenschaftliche Methoden zurückgreifen. Hier im Studio1® arbeiten wir mit der SWOT-Analyse (Das Kürzel „SWOT“ steht für „Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)). Diese Analyse setzt sich aus einer tabellarischen Gegenüberstellung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken zusammen – der SWOT-Matrix. Das Herzstück Ihrer Analyse ist fertig.

Unternehmensanalyse – Schritt 5: Strategien und Handlungsempfehlungen ableiten

Jetzt geht es daran, diese Tabelle zu interpretieren. Nehmen Sie sich dafür viel Zeit. Betrachten Sie Ihre internen Stärken in Bezug auf die äußeren Chancen und die Schwächen in Bezug auf die Risiken. Stellen Sie sich dazu möglichst viele Fragen: Wo trifft eine meiner Stärken auf eine äußere Chance und was kann ich tun, um diese Chance für mich zu nutzen? Wo trifft eine interne Schwäche auf ein externes Risiko und wie kann ich daran arbeiten? Die Grundformel ist dabei immer dieselbe: Stärken ausbauen, um Chancen zu nutzen, Schwächen minimieren, um dem Risiko wenig Angriffsfläche zu bieten. Aus der SWOT-Matrix können Sie also konkrete Handlungsempfehlungen ableiten und eine Umsetzungsstrategie entwickeln – zum Beispiel für ein auf Ihre Ziele optimal abgestimmtes Marketing. Die SWOT-Matrix gibt Ihnen Aufschluss darüber, in welche Richtung Sie sich künftig bewegen sollten und ein gutes Gefühl, weil Sie sich dabei nicht allein auf Ihren Bauch verlassen. Gerne beraten wir Sie persönlich zu diesem Thema.