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Profitipp: Bloß nicht abwarten, handeln! Was die Digitale Transformation für Unternehmen jetzt bedeutet

15Feb2017
Digitale Transformation

Seit Ausgang des 20. Jahrhunderts erleben wir einen tiefgreifenden Wandel, ausgelöst von der Digitalisierung aller Bereiche der Lebens- und Arbeitswelt. Computer haben diese genauso grundlegend verändert, wie es die Dampfmaschinen zu Zeiten der Industriellen Revolution vor 200 Jahren taten. Der digitale Wandel vollzieht sich aber bedeutend schneller; z. B. sind die Zeiten um die Jahrtausendwende schon längst vorbei, in denen AOL oder die Telekom uns das Internet überhaupt erst beibrachten. Inzwischen erinnern wir uns schon fast nostalgisch an das vertraute, treu vor sich hinarbeitende Verbindungsgeräusch des Modems – und das ist gerade mal 20 Jahre her.

Den jüngsten Teilwandel vor einigen Jahren leitete das mobile Internet ein. Alle Seiten müssen seitdem für Smartphones optimiert sein, weil vor allem Privatpersonen kaum noch am heimischen Computer sitzen. Inzwischen gehen auch immer mehr Alltagsgegenstände ins Netz, sodass Fachleute sogar schon vom „Internet der Dinge“ sprechen.

Auch wenn Sie als Unternehmer einen Blick auf Ihre Branche werfen, dann fällt Ihnen sicher sofort ein, welche Tätigkeitsfelder im Lauf der Jahre aus dem analogen in den digitalen Bereich gewandert sind. Und vielleicht fallen Ihnen noch mehr Bereiche ein, die sich langsam, aber sicher und ohne Ihr Zutun verwandeln: Geschäftsmodelle werden neu erfunden und Mitarbeiter müssen heute viel flexibler und individueller geführt werden, wenn Sie sie halten wollen. Kurz: Die ganze Unternehmenskultur ist gerade im Begriff, sich zu wandeln.

Das Zauberwort heißt Digitale Transformation

Bestimmt ist auch Ihnen schon einmal das Schlagwort „Digitale Transformation“ untergekommen. Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum sich ausgerechnet dieser Begriff zunehmend durchsetzt. Ist „Transformation“ nicht etwas dick aufgetragen? Ganz im Gegenteil! Denn dieser Begriff umfasst mehr, als die reine Digitalisierung von Prozessen oder Abläufen. Er beschreibt den neuen Wirtschaftskosmos, der gerade entsteht. Einen digital verdrahteten Kosmos, der durch andere Netzwerke und Abhängigkeiten bestimmt wird als der analoge Kosmos, der uns momentan noch vertrauter ist.

Klingt nach Zukunftsmusik? Dann denken Sie doch einmal an die großen Plattenfirmen, die mit dem Aufkommen von YouTube allesamt große Probleme bekommen haben. YouTube hat die Musikindustrie auf den Kopf gestellt und gibt heute zusammen mit weiteren Plattformen wie iTunes sprichwörtlich den Ton an. Künstler vermarkten sich selbst – Plattenlabel sind überflüssig geworden. Der Onlinehandel führt zu ähnlichen Effekten. Ladengeschäfte haben es viel schwerer, seit Amazon und eBay Teil des Wirtschaftsgebildes sind. Oder denken Sie ganz banal an diverse Haushaltsgeräte, die zunehmend „smart“, d. h. online sind.

Die Technologie ist einfach überall am Gange, sodass die Menschen schon längst im digitalen Zeitalter angekommen sind. Und so sehr unsere Bundeskanzlerin im Jahr 2013 auch belächelt wurde, als sie meinte: „Das Internet ist für uns alle Neuland“: Sie hatte offenbar nicht ganz unrecht, denn wer den Ausschnitt bis zu Ende gehört hat, weiß, dass sie nicht die Technik gemeint hatte, sondern die Auswirkungen, die das Internet und die Digitale Transformation mit sich bringen.

Es ist wahr: Vielleicht werden irgendwann keine Zeitungen mehr gedruckt und sogar Betriebe geschlossen. Dafür wird mit zahlungspflichtigen Onlineversionen Geld verdient. Und das ist auch wahr: Durch smarte Straßenbeläge können Verkehrsströme genau gemessen und Ampeln nach Bedarf gesteuert werden. Vielleicht stehen wir also irgendwann nie mehr im Stau? Die digitale wird die analoge Welt nicht komplett ablösen – die Karten werden nur neu gemischt. Und nur wer mitmischt, kann auch gewinnen.

Was Sie als Unternehmer über kurz oder lang brauchen werden

Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass Sie als Unternehmer mehr brauchen werden, als jemanden, der die Internetseite und die sozialen Netzwerke managt, sondern Sie werden über kurz oder lang einen Daten-Manager benötigen, und zwar, wer hätte es gedacht: einen digitalen. So ein zentrales Management-System steuert alle betrieblichen Abläufe (oder vielmehr Prozesse), von der Herstellung bis hin zur Kommunikation der Produkte. Wir sprechen hier von einem sogenannten DAM-System. DAM steht für Digital Asset Management und ist das Dach, unter dem sich zwei konkrete Management-Systeme zusammenfassen lassen: In manchen Unternehmen muss ein „PIM“, also ein Product Information Management, und/oder ein „MAM“, ein „Media Asset Management“ eingeführt werden. Für diese Systeme werden dann ganz einfach Schnittstellen programmiert, sodass alle Daten-Systeme klug miteinander kommunizieren können. Alles, was man tun muss, ist, diesen zentralen Manager mit einheitlichen Daten zu versorgen. Auf Knopfdruck können daraus Produktbeschreibungen in beliebig vielen Sprachen, ganze Kataloge oder auch Websiteinhalte generiert werden.

Change Management – Als Trendwort gerade kritisch beäugt, aber sinnvoll

„Zukunft kann man nicht befehlen“: Dieses geflügelte Wort steht für die größte Herausforderung, die Unternehmen, die die Digitale Transformation beginnen wollen, bewältigen müssen: Die Mitarbeiter vertrauensvoll und mit Respekt für eine natürliche Scheu vor Veränderungsprozessen mitnehmen auf den Weg in die digitale Zukunft. Unternehmen brauchen gerade in der heutigen Zeit tatsächliche und ich würde sagen: messbare Veränderungsfähigkeiten. Diese entfaltet ein Change Management, für welches eine Position geschaffen werden sollte, ob intern oder extern durch einen Berater. Das Change Management ist eine Anlauf- und Vermittlungsstelle, ein Guide, der diverse Steine und Steinchen aus dem Weg räumt und mit Ihnen eine Brücke in die digitale Zukunft baut. Denn der Mensch ist evolutionär so veranlagt, sich von Veränderung erst einmal verunsichern zu lassen und sich abwartend zu verhalten. Aber aus dieser Passivität kann auch echte Opposition werden und dann ist es nur umso schwieriger, mit Begeisterung für das Neue einen Wandel durchzuführen. Ein Change Management sensibilisiert die Menschen (vom Sachbearbeiter bis hin zum Geschäftsführer) für dieses Thema oftmals überhaupt auch erst.

Ich rate also dringend dazu, ein solches Veränderungsmanagement anzustoßen. Denn wer es jetzt versäumt, sich oder einen Berater zu fragen, wo die Potenziale für die eigene Digitale Transformation liegen, könnte bald unangenehm überrascht werden. Denn auch wenn das Bestandsgeschäft gerade gut funktioniert: Es wird im Rahmen des Kulturwandels, den wir gerade durchleben, bald in allen Branchen ganz anderen Bedingungen unterworfen sein. Denken Sie immer daran: Selbst Haushaltsgeräte sind online, d.h. ihre Kunden sind schon längst im Digitalen Zeitalter angekommen. Und Sie?

Unser Profi der Woche: Ralf Halbhuber, Geschäftsführer

Bildquelle: © Sergey Nivens/Fotolia.com

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