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Serie Teil 3: Warum lokale, bezahlte Suchmaschinen Werbung (SEA)

18Feb2016
Lokale bezahlte Suchmaschinenwerbung Tastatur Aufschrift Aus der Region

Stellen Sie sich vor nach einem speziellen Produkt - zum Beispiel einem Laptop - per Smartphone zu suchen und Ihnen wird gezeigt, dass der kleine Laden um die Ecke genau das gesuchte Gerät hat. Würden Sie jetzt noch zwei Tage auf ein Paket aus dem Internet warten wollen, wenn Sie es beim Laden um die Ecke direkt mitnehmen könnten?

Wir sind beim dritten Teil unserer Blogserie rund um das weite Feld des lokalen Online Marketings angekommen. Diesmal informieren wir über das Thema lokale, bezahlte Suchmaschinen Werbung (SEA = Search Engine Advertising).

Beim Stichwort „Anzeigenwerbung im Internet“ bzw. "Bezahltes Online Marketing" denken viele vielleicht zuerst an die ganz Großen wie Amazon oder ebay. Es geht aber auch eine Nummer kleiner und trotzdem Erfolg versprechend. Der Trick: gezielte regionale Suchmaschinen Werbung. Dabei stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung …

Besonders Google bietet mit Google Analytics und Google AdWords zwei mächtige Tools für die Onlinevermarktung an. Auch für lokal ansässige Unternehmen bietet AdWords sehr gute Möglichkeiten, gezielt Werbung im Such- und Displaynetzwerk zu schalten. Welche es genau gibt, werden wir im Folgenden näher erläutern.

1. Netzwerk-Typ

Grundsätzlich besteht in AdWords die Möglichkeit, Werbung im Suchnetzwerk, Displaynetzwerk, bei Google Shopping und auf YouTube zu schalten. Die Auswahl des jeweiligen Netzwerk-Typs hängt dabei von verschiedensten Faktoren ab, wie beispielsweise der Zielgruppe und deren Verhaltensweisen. In den meisten Fällen ist bei der lokalen Suchmaschinenwerbung das Suchnetzwerk zu empfehlen, da hier die potenziellen Kunden bereits etwas Bestimmtes (im Idealfall: Ihr „Bestimmtes“) suchen und somit dahin gehend schon eine größere Affinität mitbringen. Aber auch das Displaynetzwerk kann interessant sein. Denn Besucher von spezifischen Branchenbüchern wie für Zahnärzte sind ja schließlich auch auf der Suche nach einem Zahnarzt. Somit kann ein Display-Banner auf einer solchen Seite einen großen Mehrwert bringen.

2. Geräte

In AdWords kann definiert werden, auf welchen Endgeräten die Werbeanzeigen/Marketing-Kampagnen ausgespielt werden sollen. So kann eine Anzeige zum Beispiel auf mobile Geräte beschränkt werden, da hier die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ein potenzieller Kunde nach einem Produkt oder einer Dienstleitung in seiner Umgebung sucht.

3. Standort

Die wichtigste Einstellung für lokale Firmen ist der Standort. Hierüber kann gesteuert werden, in welchem Gebiet die Werbeanzeige geschaltet werden soll und in welchem nicht. Der Standort kann auf ein festes Gebiet oder aber auf einen bestimmten Umkreis beschränkt werden. Somit ist es auch möglich für verschiedene Geschäfte, separat Anzeigen zu schalten, die nur der bestimmten Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden.

4. Werbezeitraum

Die meisten Geschäfte sind natürlich nicht rund um die Uhr geöffnet. Auch die Zeit, also wann die AdWords-Anzeigen ausgespielt werden sollen, kann an die Öffnungszeiten des Geschäfts angepasst werden. Hier stellt sich nur die Frage, ob dies in wirklich jeder Situation gewünscht ist. Denn auch wenn das Geschäft gerade geschlossen ist, ist der Suchende durch die Anzeige zumindest schon einmal auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Hier muss spezifisch je nach Branche und Zielgruppe unterschieden werden.

5. Anzeigenerweiterungen

Mit den Anzeigenerweiterungen in AdWords besteht für den Webetreibenden die Möglichkeit, seine Anzeigen noch mit weiteren Informationen zu bestücken. Unter anderem kann der Google Maps Eintrag, worauf wir bereits im letzten Teil dieser Serie eingegangen sind, verknüpft werden und somit wird die gewählte Adresse in der Suche angezeigt. Hierüber werden außerdem auch die Öffnungszeiten mitkommuniziert. Des Weiteren kann mit der Anruferweiterung die Telefonnummer des Geschäfts hinterlegt werden. Bei Bedarf kann auch ein Anruftracking eingerichtet werden, über das genau analysiert werden kann, wie viele Anrufe über welches Keyword generiert werden. Dabei wird die eigene Telefonnummer jedoch gegen eine Nummer von Google ausgetauscht. Eine weitere gute Erweiterung sind die Sitelinks. Hier werden kurze Texte mit einem Link versehen, welcher beispielsweise zu einer Anfahrtsskizze, einem Anfrageformular oder einen Gutschein führt

Egal ob Textanzeigen in der Google Suche, Bannerwerbung oder Werbung auf dem Smartphone – SEA kann auch lokal für eine effiziente Neukundengewinnung sorgen. Denn auch wenn die großen Player wie Amazon und Co. das Offlinegeschäft immer schwieriger machen, bieten sich durch Marketing auf Basis SEA eine Menge Potenziale für die regionalen Händler. Wenn man genau den Schuh, nach dem man gerade via Smartphone sucht, sofort um die Ecke kaufen kann, warum sollte man dann noch ein oder zwei Tage auf ein Paket warten?

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Bildquelle: © VRD / Fotolia.com