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Webdesigntrends 2018

07Mär2018
Beispiel für gutes Webdesign 2018

Verspielt oder straight? Knallig oder dezent? Was sehen wir 2018 im Web? Welche Designtrends sind im Kommen und wovon werden wir uns in den nächsten Jahren wohl erst einmal wieder verabschieden? Wenn Sie planen, Ihre Webseite oder Ihren Onlineshop zu modernisieren bzw. neu gestalten zu lassen, dann helfen Ihnen unsere Tipps für einen modernen und vor allem einzigartigen Webauftritt 2018!

Die Social Media-Kanäle leben von Bildern, selbsterklärenden Buttons und Interaktionsmöglichkeiten. Auf dem Smartphone tummeln sich mit jedem Update mehr Emojis. Auch im Webdesign geht es 2018 vor allem um die User Experience und Entertainment. Ziel der Webdesigner ist es, den User möglichst zielorientiert und unterhaltend durch die Inhalte zu führen – und das auch Mobile (Responsive Design) und mit netten Überraschungseffekten …

Webdesign 2018: Trend Asymmetrie

Unkonventioneller geht’s kaum. Asymmetrische Layouts stehen wie schon im letzten Jahr auch 2018 auf dem Plan. Designer brechen bewusst Rastergrenzen, bringen Headlines in Schieflagen oder spielen mit Disharmonien. Wir meinen: Warum auch nicht? Es hebt sich ab, wer‘s anders macht.

Webdesign 2018: Trend Animationen und bewegte Hintergründe

GIFs, Partikelanimationen und mehr … Sie belasten den Speicher weniger als Videos, machen aber trotzdem was her. Neben GIFs sehen wir jetzt wieder häufiger Partikelhintergründe, also kleine Animationen, die mit JavaScript entstehen und aus vielen, vielen kleinen Bildpunkten bewegliche Hintergründe zaubern. Hier ein Beispiel.

Webdesign 2018: Trend Micro Interactions

Kleinere Animationen sprechen den User bzw. Kunden an und unterhalten ihn während seines Aufenthalts auf der Seite. Micro Interactions sorgen durch moderne Animationseffekte für ein bisschen mehr Kurzweil beim Klicken, Scrollen und Laden. Sie werden besonders gern im Responsive Design, also für Mobiles und Co., eingesetzt. 2018 vibriert der Like Button und der Call to action Button winkt in freudiger Erwartung auf den Klick. Jede Menge Inspiration in Form von spaßigen und ernst gemeinten Umsetzungen (für Desktop und Mobile) gibt’s bei Dribbble.

Webdesign 2018: Trend Chat Bots

Viele Webseiten und Onlineshops nutzen Chat Bots, also die kleinen Dialogfenster, über die Kunden Fragen stellen und dank künstlicher Intelligenz sofort eine automatisch generierte Antwort bekommen. Die virtuellen Assistenten lösen den klassischen FAQ-Bereich ab und stehen Nutzern als Berater (zum Beispiel hier als Shoppingassistenten) zur Verfügung.

Screenshot: shopjackie.com

Webdesign 2018: Trend Schatten

Flat Design à la Windows 8 war gestern – jedenfalls liest man das schon seit Längerem in Foren und Fachartikeln. Webdesigner arbeiten bei der Gestaltung von Webseiten wieder mit Schatten. Sie erzeugen Tiefe und schaffen die Illusion eines dreidimensionalen Bildschirmerlebnisses.

Webdesign 2018: Trend Satte Farben und dynamische Farbverläufe

Eigentlich setzen Webdesigner und Unternehmen bei der Farbauswahl lieber auf websichere Farben. Aber langsam zeichnet sich in der Umsetzung ein neuer
Webdesign-Trend durch: Übersättigte Farben oder leuchtende Schatten werden als künstlerisches Element eingesetzt – und das funktioniert auch immer besser, weil unsere Monitore und Displays Farben immer präziser darstellen können. Für Farbverläufe gilt das Gleiche. Mut zur Farbe – im Einklang mit den aktuellen technischen Gegebenheiten – lohnt sich also.

Screenshot: www.egwineco.com

Webdesign 2018: Trend Illustrationen

Moderne und große Marken trauen sich schon lange an Illustrationen heran, kleinere zögern noch und setzen lieber auf alt bewährte Stockfotografie. Illustrationen sind einzigartig, wunderschön und können – sorgsam ausgewählt – ein CI/CD besser unterstreichen als jedes Stockbild. Natürlich ist das Arbeiten mit illustrierten Motiven branchenabhängig und eignet sich nicht für alle Webseiten und jeden Inhalt.

Webdesign 2018: Trend Eindrucksvolle Typografie

Groß, stark, fett, individuell … in puncto Typografie lassen sich zwei Trends erkennen. Erstens: Schrift im Web wird immer größer, fetter und wirkt teilweise sogar ein wenig überdimensioniert. Zweitens: Innovative Designs nutzen zunehmend handgemachte Schriften. Viele Browser unterstützen individuelle Schriftarten mittlerweile. Sie lassen sich per CSS aktivieren. Große Buchstaben und der Mix aus serifenlosen und Serifen-Überschriften beobachten wir auch 2018 auf vielen Webseiten. Man hat erkannt, dass dieser Mix angesichts des wachsenden Contents (viel Text, lange Texte) Vorteile hat: Harmonieren die ausgesuchten Schriftarten miteinander, können sie die Gliederung längerer Texte optisch vereinfachen und auflockern. Wenn Sie also einen Internetauftritt mit viel Text planen, trauen Sie sich ruhig an eine gewisse Varianz in Schriftgröße und Schriftbild heran – natürlich immer in Harmonie mit Ihren CD-Richtlinien. Beachten Sie: Lesbarkeit geht vor Schönheit.

Webdesign 2018: Trend card based design

Häufig auf Startseiten oder Kategorie-Einsprungs-Seiten zu sehen. Das vor allem für Mobile interessante card-based design ist auch 2018 voll angesagt. Inspiriert von Bilderwebdiensten wie Pinterest werden dabei text- und/oder bildbasierte Inhalte kombiniert mit Call-to-Action (CTA) Buttons in mehreren Kästen sinnvoll angeordnet. Das sorgt für eine aufgeräumte und übersichtliche Oberfläche, die dem User auf einen Blick alle möglichen Navigationswege der Webseite aufzeigt. Ein Beispiel.

Webdesign 2018: Trend Interactive Storytelling

Ein nicht ganz so neuer Webdesign-Trend, der sich aber auch in diesem Jahr fortsetzt, ist das multimediale Storytelling (Interactive Storytelling) – das Anreichern von Erzähltexten mit interaktiven Multimediaelementen wie zum Beispiel Videosequenzen mit O-Tönen der Protagonisten oder der Einspielung von Geräuschen. Ein in diesem Zusammenhang oft zitiertes Beispiel ist die multimediale Aufbereitung der Dokumentation „Snow Fall“ (vor einigen Jahren veröffentlicht von der New York Times). Der Guardian zog später mit dieser Dokumentation nach.

Tipps für eine gute Performance trotz längerer Ladezeit

Klar, es macht Spaß, in Sachen Webdesign Neues auszuprobieren und zu experimentieren. Aber genauso wichtig wie ein gutes Design ist die User Experience beim Besuch der Webseite. Ziel des Webdesigners sollte es sein, die Informationsaufnahme und die inhaltliche Navigation für den User leichter zu machen und ihm keine Stolpersteine wie lange Ladezeiten in den Weg zu legen. Lassen Sie es uns mit dem Wort des Jahres 2016 sagen: Postfaktisch geht das Laden von Inhalten schneller vonstatten, wenn es durch kleine Designertricks zum Erlebnis wird. Das geht zum Beispiel durch:

Die Fortschrittsanzeige

Wenn Ladebalken richtig gut designt sind, kann das Warten auf den Content sogar Spaß machen. Vor allem dann, wenn sie wie hier sogar schon andeuten, worum es im nächsten Inhalt gehen wird …

Nur wirklich webtaugliche Bilder verwenden

Bilder sind echte Speicherfresser und können – falsch aufbereitet – jede Menge Ladezeit verschlingen. Bilder sollten immer so klein wie möglich und so qualitativ hochwertig wie nötig abgespeichert werden. Nützliche Tipps zur Aufbereitung von Bildern fürs Web liefert dieser Profitipp.

Bildquelle Headerbild: chilid.com/workspace/ (Screenshot)