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Damit Ihre Onlineinhalte gefunden werden ... über den Einsatz von Keywords

22Feb2017
Mann mit Fernglas

Für ein erfolgreiches Onlinemarketing und gut rankende Onlineinhalte ist es unerlässlich, sich immer wieder aufs Neue über inhaltsrelevante Keywords Gedanken zu machen. Denn ohne suchmaschinengerechten Inhalt ist es kaum möglich, in den Suchergebnissen bei Google und Co. weit oben zu landen.

Aber was sind Keywords eigentlich und wie erstellt man ein professionelles Keyword-Set? Woher weiß man, ob die richtigen Keywords für die Website definiert wurden? Wie viele Keywords sind sinnvoll? In diesem Artikel gehen wir der Sache auf den Grund.

Was sind Keywords?

Keywords sind einzelne Worte oder Phrasen, die Internetnutzer in eine Suchmaschine wie Google oder bing eingeben, um etwas zu finden. Sie werden vor allem in Ihrer Online-Kommunikation notwendig, und zwar dann, wenn Sie mit Ihren Inhalten auf einen der vorderen Plätze der Suchmaschinen ranken möchten (also im Idealfall auf der ersten oder zweiten Ergebnis-Seite bei Google). Die Keyword-Verwendung ist also eine Maßnahme der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Wie finde ich die optimalen Keywords?

Eine ausführliche Keyword-Recherche sollte auf jeden Fall am Beginn Ihres neuen Webprojektes, z. B. des bevorstehenden Webseiten-Relaunches, stehen. Machen Sie sich zunächst Gedanken darüber, welche Keywords für Ihre Zielgruppe relevant sein könnten und notieren Sie diese. Stellen Sie dabei Ihre Leistungen/Ihre Produkte oder für was auch immer Ihre Website steht, in den Mittelpunkt. Überlegen Sie sich W-Fragen, die das Bedürfnis nach Ihrem Angebot deutlich machen und nehmen Sie diese mit in die Liste hinein. Diese Fragen sind später die, die Sie in Ihren Websitetexten beantworten sollten. Als Webseiten-Betreiber sollten Sie sich auf einige wenige, seiteninhaltsrelevante Hauptkeywords festlegen – das sind solche, die Nutzer besonders häufig bei ihren Suchanfragen eingeben. Wie Sie herausfinden, welche das sind? Dafür gibt es heute schon eine stattliche Anzahl von Analyse-Tools. Zur Prüfung Ihrer Ergebnisse können Sie also entweder ein solches Tool (z. B. den Google-Keyword-Planer) nutzen oder Sie legen das in die Hände einer Agentur, denn suchmaschinenrelevanten Content zu erstellen, ist für den Laien gar nicht so einfach.

Vier Keyword-Tools zur Analyse

1. Googles Keyword-Planer: Zum Einstieg in die professionelle Keyword-Recherche eignet sich der Keyword-Planer von Google hervorragend. Hier können sie sich kostenlos(!) die relevantesten Keywords mit Statistiken zu Suchanfragen auf Ihrer Website anzeigen lassen.

2. Google Trends: Die Keyword-Recherche ist kein starrer Prozess, der nach einmaligem Suchen abgeschlossen ist. Vielmehr geht es auch nach Fertigstellung der Website immer wieder darum, die Inhalte weiter zu optimieren. Haben Sie einen Blog? Dann ist Google Trends ein Tool, das Ihnen bei der Suche nach aktuell relevanten Themen behilflich ist.

3. Werkzeugkasten von Alexa: Mit dem Werkzeugkasten von Alexa können Sie Ihre Keyword-Recherche noch einmal aus einem anderen Blickwinkel durchführen. Mit diesem Keyword-Tool können Sie nämlich Ihre Wettbewerber/Konkurrenz überwachen.

4. Google Analytics:Google Analytics ist eines unserer Favoriten-Tools zur Keyword-Recherche, zur Analyse und für nachträgliches Monitoring. Dieses Tool zeigt ganz genau auf, mit welchen Suchanfragen Nutzer auf Ihre Website gelangen – und genau das ist es, was Sie für Ihr Keywordset benötigen.

Vergessen Sie bei der Suche nach Keywords nicht, dass User häufig ganze Wortgruppen bei ihren Suchanfragen eingeben. „günstige internetagentur heiligenstadt“, „was hilft bei rückenschmerzen?“, „sommerferien thüringen 2017“ – schauen Sie einfach mal in Ihren eigenen Suchverlauf bei Google. Was haben Sie da zuletzt so alles eingegeben? Bauen Sie in Ihren Texten genau solche Wortgruppen ein.

Kann man es mit den Keywords auch übertreiben?

Ja! Das sogenannte Keywordstuffing wird von Suchmaschinen erkannt und als negativ bewertet. Für Google und Co. steht immer noch der Nutzen für den User im Vordergrund. Google kann mittlerweile nicht nur erkennen, ob zu viele Keywords sinnlos aneinandergereiht wurden, sondern auch feststellen, ob bestimmte relevante Keywords fehlen. Denn Suchmaschinen vergleichen andere thematisch passende Inhalte automatisch mit Ihrem Content. Wenn Sie nun beispielsweise einen Text zum Thema Kopfschmerzen verfassen und darin keine Gegenmaßnahmen, zum Beispiel die Einnahme eines Schmerzmittels, empfehlen, stuft die Suchmaschine Ihren Text als minderwertigen Content ein. Ganz einfach, weil darin (im Gegensatz zu 999 Vergleichstexten) das Wort „Schmerzmittel“ oder „Aspirin“ fehlt. Das Ergebnis: Sie landen mit Ihrer Website nicht auf den vorderen Plätzen.

Sie merken, mit gesundem Menschenverstand und der Fähigkeit, sich in Ihre Kunden hineinzuversetzen, werden Sie automatisch guten Content erstellen. Wenn Sie in Ihren Texten alle möglichen Nutzerfragen beantwortet haben und bestenfalls neues, eigenes Wissen integriert haben, sind Sie auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Da die Keyword-Dichte nicht der einzige Wert ist, den Suchmaschinen berücksichtigen, zeigen wir noch weitere Möglichkeiten auf, um die Keyword-Verteilung in Ihrem Text zu überprüfen.

Was ist die WDF*IDF Formel?

WD-Was? Ja genau, diese Formel kann Sie dabei unterstützen, ein gutes Keyword-Verhältnis zu erlangen, ohne das Augenmerk nur auf die Dichte zu legen. Mithilfe dieser Formel können Sie das Verhältnis Ihrer Keywords untereinander analysieren.

Und so geht’s: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=xIx8yKWra2g

Gibt es vorhersehbare Keyword-Trends?

Nun ja … Vor allem Google überrascht sogar ausgebuffte Online-Marketing-Experten immer wieder aufs Neue. Beim aufmerksamen Reporting und Monitoring von Webseiten fallen ihnen in regelmäßigen Abständen Veränderungen in den Ergebnissen auf. Das liegt daran, dass auch die Suchmaschinen lernen und ihre Suchkriterien immer wieder verfeinern oder verändern. Um Internetnutzern die besten Webseiten für ihre spezifische Suchmaschinenanfrage anbieten zu können, feilen Programmierer und Wissenschaftler stetig am Google-Herz. Der Algorithmus wird immer wieder verändert, sodass man in Sachen Suchmaschinenoptimierung auf dem Laufenden bleiben sollte. Die gute Nachricht (das galt schon immer und wird auch so bleiben): Eine gesunde Mischung aus sinnvollen Keywords und gutem Content wird von Suchmaschinen belohnt und führt in der Regel zu einem erfolgreichen Auftritt im Netz. 

Bildquelle: ©BrianAJackson/istockphoto.com