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Einkaufswelten im Webshop: 4 Schritte zur perfekten Einkaufswelt

11Jul2017

Hand aufs Herz, liebe Leser: Wer schmökert – meistens am Abend und auf dem Sofa – nicht gerne in diversen Online-Shops rum? Hier tun sich ganze Produktwelten auf und wir, wir können mit nur wenigen Klicks bzw. Wischereien in ihnen umherfliegen, von A nach B springen, uns austoben und inspirieren lassen. Denn es gibt nichts, was es im Internet nicht zu kaufen gibt. Das ein oder andere Produkt landet dann auch im Warenkorb und wenige Tage später halten wir freudestrahlend unser abendliches Einkaufsglück in Form eines Pakets in den Händen. Dies zeigt schon: Wer im E-Commerce Erfolg haben will, muss es seinen Kunden auch online besonders leicht und – tatsächlich – einfach schön gestalten. (Nicht zweckmäßiges) Einkaufen muss einfach Spaß machen. Was bietet sich hier mehr an als individuelle Einkaufswelten? Und warum ist hier unser bevorzugtes Shopsystem – nämlich Shopware – besonders gut geeignet?

Einkaufswelten: Was wir brauchen, ist Veränderung!

Wie macht Einkaufen in einem Laden Spaß? Richtig, mit einem guten Ladenkonzept und allem, was dazugehört. Das ist in erster Linie ein einfach schöner, sauberer Laden mit nettem Personal, stilvoller Inneneinrichtung und: stets aktueller und immer mal wieder neuer Dekoration und pfiffigen Arrangements der Produkte (nicht nur im Schaufenster...). Auch im E-Commerce brauchen Sie ein solches Ladenkonzept, welches sich – sehen wir von der Notwendigkeit der technischen Umsetzung einmal ab – idealerweise nicht unterscheiden sollte, was heißt: Auch in einem professionellen Webshop sollten Sie regelmäßige Änderungen vornehmen, damit es Ihren Kunden nicht langweilig wird und sie immer wieder gern auf eine Entdeckungsreise zu Ihnen kommen. Diese Änderungen betreffen nicht nur die Produktauswahl, sondern – was aus unserer Sicht fast wichtiger ist – die Produktpräsentation. Hier sind Einkaufswelten das Mittel der Wahl: Es können, müssen aber nicht nur spezielle Einkaufswelten in Bezug auf die aktuelle Jahreszeit sein. Das kommt auch sehr auf Ihr Sortiment an: Bei einem Onlineshop für Fahrradzubehör macht eine weihnachtliche Einkaufswelt sicherlich kaum Sinn, auch wenn sie eine Shopsoftware haben, die hier eine schöne Vorlage bietet. Unternehmen aber, die online Lebensmittel verkaufen, würden mit einer speziellen Weihnachtswelt schon für mehr Umsatz sorgen, einfach, weil Sie Ihre Kunden somit viel besser zu einem Spontaneinkauf animieren können. Hier stoßen sie auf Waren, die sie jetzt aktuell eventuell gebrauchen könnten. "Oh super, hier gibt es Hirschhornsalz, das brauche ich doch für meine Lebkuchen!" So in etwa läuft das dann. 

Step by Step zur perfekten Einkaufswelt

1. Marke sein

"Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden", das wusste schon der gute alte Sokrates. Also lieber aufhören mit glauben, sondern immer handeln, für viel Veränderung (siehe oben) sorgen und vor allem: in ein kreatives Marketing investieren. Trauen Sie sich, eine Marke zu sein und in diesem Sinne Einkaufswelten zu konzipieren, die das Einkaufserlebnis zu einem echten Markenerlebnis werden lassen! Denn idealerweise ist die Funktion einer Marke, dass sich der Kunde bei ihr, sagen wir, zu Hause fühlt, dass er denkt: Hier habe ich den "Ort" gefunden, an dem ich voll und ganz ich bin, hier kaufe ich auch ein. Marken haben also ein großes Identifikationspotenzial und das sollten sie vor allem mit individuellen Einkaufswelten nutzen: Überlegen Sie sich, was Ihre Zielgruppe bewegt, was sie tagtäglich tut, womit sie sich in Ihrer Freizeit beschäftigt usw. Um auf den beispielhaften Onlineshop für Fahrradzubehör zurückzukommen: Im Juli wäre doch anlässlich der Tour de France sicherlich eine Einkaufswelt sehr professionell, die sich speziell um das Rennrad dreht, oder nicht? Hier sind wir auch schon beim nächsten Step:

2. Eine Story entwickeln

Geschichten verkaufen erfolgreich, das ist im Marketing so sicher wie das Amen in der Kirche. Wer einfach nur Rennradschläuche anbietet, wird diese – auch in einer speziellen Einkaufswelt – nicht so gut los, wie wenn er sie in eine schicke Story verpackt. Indem er zum Beispiel darauf hinweist, dass es dieselben sind, die das Team xy bei der Tour de France auch immer benutzt. Oder indem er kurz die Geschichte des Herstellers und über die großen Rennrad-Erfolge mit diesen Schläuchen erzählt. So weit so gut, aber was brauchen Sie in Bezug auf das Storytelling noch? Natürlich viele Ideen, aber für die beste Lösung: Einen gut gepflegten Redaktionsplan (Im Studio1® benutzen wir dafür immer eine simple Excel-Tabelle), der idealerweise das ganze Jahr schon vorplant. So haben Sie immer genügend Zeit und vor allem einen Ablageort, an dem sie Ihre Ideen abspeichern können.

Übrigens ist es mit Shopware besonders einfach möglich, diese Inhalte zeitgesteuert auszuspielen. Ein paar Klicks im Backend und fertig. So können Sie eine Einkaufswelt beispielsweise nur jeden Sonntag ausspielen lassen, weil Sie sonntags eben nur bestimmte Produkte in den Fokus stellen wollen (vielleicht diejenigen mit dem geringsten Gebrauchswert, denn sonntags haben Ihre Kunden sicherlich am meisten Zeit, Muße und Sinn für die kleine Portion Luxus). Dafür eignen sich die Storytelling-Einkaufswelten von Shopware, die den Kunden auf emotionale Art für Ihre Produkte begeistern. Beachten Sie dabei aber: Ist eineStorytelling-Einkaufswelt aktiv, wird diese immer bildschirmfüllend angezeigt, egal, ob andere Einkaufswelten gerade aktiv sind oder nicht. Spätestens mit der Einführung von Shopware 5 gibt es sogar eine Typenauswahl: Entweder Sie wählen eine normale oder eine Storytelling-Einkaufswelt an, diese ist als einfaches Plugin zu installieren. Das Wireframing kann dann so optimiert werden, dass Sie Ihre Kunden auf Entdeckungsreise schicken, durch verschiedene Abschnitte, durch die der Kunde geleitet wird und emotional für die beiläufig angezeigten Produkte begeistert wird. Alle weiteren Raffinessen sind hier ausführlich erklärt.

3. Content zusammenstellen

Die beste Shopsoftware und der klügste Redaktionsplan bringen aber rein gar nichts, wenn der Content fehlt, also passendes Bildmaterial, stimmige Texte, am besten noch kleine Produktvideos oder kurze, knackige Videos, die auf die Einkaufswelt einstimmen. In dem Punkt gibt es leider doch einen großen Unterschied vom digitalen zum stationären Handel: Gute Lösungen gehen Hand in Hand mit qualitativ hochwertigem und individuellem Content, der unbedingt Ihrem CI entsprechen sollte. Natürlich ist es immer legitim, Stockfotos zu benutzen; aber achten Sie mit Sorgfalt darauf, dass diese Ihre Markenwelt gut repräsentieren und staffieren Sie diese mit den Texten aus, die Ihrem Wording entsprechen.

4. Technische Umsetzung und: Warum empfehlen wir Shopware?

Es gibt viele Shopsoftware-Anbieter auf dem Markt. Wir arbeiten vorzugsweise Shopware aus dem beschaulichen Schöppingen im Münsterland. Ein Vorteil von Shopware ist seine einfache Bedienbarkeit: Das System bietet eine brauchbare Auswahl an Funktionen und Templates und diese funktionieren dank eines gut ausgebauten Supports einwandfrei. Mit der neuen Version 5.3 sind die Einkaufswelten weiter verbessert worden: Wie wir in unserem letzten Artikel zum Thema "Neues von Shopware" schon angedeutet haben, wartet das Shopsystem jetzt auch mit einem besseren Vorlagenmanager auf, der eine schnelle, aber verlässliche Lösung anbietet. Auch gibt es verschiedene Effekte bei Shopware, die mit Plugins einfach zu installieren sind. Das sind z. B. Mouseover-Effekte: Der Kunde muss nur die Maus auf das Produkt halten und schon beginnt die Slide-Show mit weiteren Bildern des Produktes, ohne dass der Kunde extra klicken müsste.

Sie sehen, eigentlich brauchen Sie keine Berührungsängste mit der Entwicklung eines Webshops zu haben. Je mehr Zeit Sie in Software, regelmäßige Wartung und Veränderung investieren, desto mehr Umsatz werden Sie generieren. Verkaufen macht eben nicht nur in der Filiale Arbeit. :-)

Eine Einführung in das Modul der Einkaufswelten bietet die shopware AG in diesem Film.

 

Bildquelle: www.shopwaredemo.de