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Jetzt Marketingaktivitäten starten: 8 Tipps fürs Weihnachtsgeschäft im Onlineshop

10Okt2018
XMas_Onlineshop

Händler wissen, dass das Weihnachtsgeschäft frühzeitig geplant werden sollte. Sie sorgen schon im Sommer für gesicherte Lagerbestände, planen entsprechende Verkaufsaktionen und stellen so sicher, den Gabentisch für die Kunden rechtzeitig und flächendeckend zu bestücken. Wer das Geschäft mit dem Fest nicht verpassen will, sollte allerspätestens jetzt die entsprechenden Marketingaktivitäten starten.

Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Händler das lukrativste des ganzen Jahres. Der Verkauf von Spielzeug, elektronischen Geräten und Kosmetikprodukten boomt im November und Dezember wie niemals sonst im Jahr. Das gilt online wie offline. Stellt sich nur die Frage: Was können Shopbetreiber tun, um ihren Onlineshop zur Weihnachtszeit zu einem wirklich attraktiven Einkaufsort zu machen?

Tipp 1: Weihnachtsplan erstellen

Sonderrabatte, Mailkampagnen, Promotionaktionen ... sicher planen auch Sie das ein oder andere, um sich ein Stückchen des Weihnachtskuchens zu sichern. Klar, wenn der Weihnachtsverkauf vor der Tür steht, muss die Werbetrommel gerührt werden. Anzeigenwerbung texten und grafisch umsetzen lassen, Kommunikationsmittel für Sonderaktionen planen, die Weihnachtsversion des Onlineshops gestalten lassen ... all diese Dinge sollten detailliert abgestimmt und auf eine verbindliche Timeline gesetzt werden. Schließlich holen Sie bestimmt den ein oder anderen Dienstleister ins Boot, der seinerseits ebenfalls Termine einzuhalten hat. 

Tipp 2: Ein weihnachtliches Shop-Design

Die passende Dekoration zur Weihnachtszeit lädt zum Kaufen ein. Hier können Onlinehändler so richtig punkten. Denn laut einer aktuellen Statista-Studie liefern sich Online- und Offlineshopping an Weihnachten ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. 61 % kaufen lieber online, 63 % lieber offline die Geschenke für Ihre Liebsten. Die meisten Offliner bummeln lieber draußen, weil Lichter, Deko und Weihnachtsschmuck einfach das Herz erwärmen und die perfekte Weihnachtsstimmung kreieren. Onlineshopper kaufen laut der Studie nur deshalb online, weil sie die überfüllten Innenstädte meiden wollen. Der Spaßfaktor spielt beim Onlineshopping eine eher untergeordnete Rolle. Das lässt sich doch ändern, oder? Verwandeln Sie Ihren Shop also nicht nur im Ladengeschäft, sondern auch im Netz in ein Winterwunderland – zum Beispiel mit einem winterlichen Hintergrund, speziellen Weihnachtsfarben wie Rot oder Gold oder mit einem Adventskalender, hinter dessen Türen sie kleine aber feine Sonderrabatte verstecken. Schon mit ein wenig Grafikdesign und einer schönen Idee lässt sich viel bewegen.

Hier die Ergebnisse der Studie (Bildquelle: obs/QVC Deutschland/©QVC und Statista):

Tipp 3: Mobile Optimierung

Denken Sie daran, dass Ihre Online-Weihnachtswelt auch auf dem Smartphone gut ankommt. Im Jahr 2015 haben laut Google ganze 53 Prozent der User das Mobilgerät oder Smartphone für Weihnachtseinkäufe genutzt. Nur wenn der User seinen Einkauf auch mobil schnell und ohne Hürden abwickeln kann, wird er bei ihnen zuschlagen. Neben der Darstellung muss auch die die Geschwindigkeit der Prozesse stimmen und vor allem der Checkout reibungslos ablaufen. In Formularen sollten nur die allernötigsten Daten abgefragt werden. Leider übertreiben es viele Shops mit unzähligen unnötigen Formularfeldern. Hier gilt: Weniger nervt weniger und verkürzt den Weg zum Kaufabschluss. 

Tipp 4: SEO-optimierte Texte

Wenn Sie Weihnachtsaktionen in Ihrem Onlineshop planen und entsprechend bewerben möchten, ist das natürlich auch mit Texterstellung verbunden. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie die richtigen Schlagwörter verwenden und diese in Überschriften, Titeln und Metadaten wiederkehren lassen. Typische Schlagwörter sind „Weihnachtsgeschenke für Männer“, Geschenkideen zu Weihnachten“, „Weihnachtsgeschenke günstig kaufen“ oder Ähnliches. Sehen Sie zu, dass Sie auf jeder Landingpage auf andere Fokuskeywords setzen, damit Sie eine möglichst breite Palette an möglichen Suchanfragen abdecken.

Tipp 5: Weihnachtsthemen setzen, Social Media nutzen

Sie verkaufen Kosmetikprodukte und bieten ein spezielles Make-up-Set zum Fest an? Dann geben Sie im Blog den passenden Schminktipp. Sie vertreiben Kleidung? Dann stellen Sie doch auf Facebook ein kurzes Video ein, das festliche Kombinationsmöglichkeiten vorstellt. Kurz: Verknüpfen Sie Ihr Weihnachtsangebot mit Content, der Ihre Kunden im Zusammenhang mit den Produkten zum Kauf animieren könnte. Im eigenen Blog, in den Unternehmensnews, in den Sozialen Medien – lassen Sie auf allen Kanälen die Glöckchen klingeln. Wichtig: Nutzen Sie die Sprachrohre, die Sie zur Verfügung haben. Über Tweets, Pins, Posts und Links in Ihren Social-Media-Kanälen machen Sie Ihre Kunden auf aktuelle Aktionen aufmerksam und schaffen Klickimpulse. Klar, übertreiben sollten Sie es nicht. Setzen Sie am besten auf einige wenige (aber gute) Themen und streuen Sie diese dann möglichst breit.

Tipp 6: Mit Schnäppchen locken

Weihnachten kostet Geld. Alle möchten Schönes schenken, aber nicht zu viel dafür bezahlen. Wenn Sie mit netten und kreativen Weihnachtsangeboten locken, wird der ein oder andere sicher zuschlagen. Eine Spielkonsole zum „Fest“-Preis, ein „Enkel-Rabatt“ für Oma (zahle 2, beschenke 3) … Was Sie sich auch einfallen lassen, sorgen Sie für Spaß beim Einkauf in Ihrem Shop und gehen Sie auch mal ungewöhnliche Wege. Bleiben Sie dabei aber immer Ihrer Firmenphilosophie treu. Was Kunden freut: Hauen Sie nicht mit der Rabattkeule um sich, sondern kreieren Sie echte Preis-adventures:-)!

Tipp 7: Kostenloser Versand, Express-Versand, Liefergarantie vor Weihnachten

Bieten Sie zur Weihnachtszeit besondere Versandkonditionen an. Eine schnellere Lieferung kurz vorm Fest oder der Zusatz „kommt garantiert vor Weihnachten an“ animiert auch Spätzünder um kurz vor 12 noch zum Kauf. 

Aber Achtung: Gegen Ende des Weihnachtsgeschäfts ist das Thema pünktliche Lieferung nicht nur wichtiger als sonst, sondern auch fehleranfälliger; DHL stellt in der Weihnachtszeit durchschnittlich acht Millionen Pakete am Tag zu. Wahnsinn! Und selbst wenn der Paketdienstleister diese Massen im Griff hat, ist da immer noch der Kunde, der auch nur ein Mensch ist: Adress- und Lieferangaben – schnell und fahrig über das Smartphone eingetippt, enthalten schnell mal einen Zahlen- oder Buchstabendreher. Als Shopbetreiber minimieren Sie dieses Risiko durch den Einsatz einer Software zur Adressvalidierung erheblich. Die Software ist leicht einzubinden und sorgt am Ende für mehr zufriedene (weil pünktlich belieferte) Kunden. 

Neben der Absicherung der Dateneingabe sollten Sie auch dafür sorgen, dass Ihre Versandroutine rund läuft – es müssen genügend Mitarbeiter eingeplant werden, die die ausgehende Ware sorgfältig prüfen, bevor sie das Haus verlässt. Unnötige Reklamationen und Rückläufer wären wenige Tage vorm Fest ziemlich ungünstig. 

Tipp 8: Immer ein bisschen mehr anbieten

Wie wäre es, wenn Sie die Option „Als Geschenk verpacken“ anbieten? Vielleicht lassen Sie sich auch eine nette Zusatzüberraschung einfallen, die Sie zu jeder Weihnachtsbestellung mit ins Paket legen? An der Supermarktkasse bekommt der Kunde doch auch gerne mal eine kleine Weihnachtsschokolade zugesteckt. Solche netten Aufmerksamkeiten gehören im Einzelhandel längst zum Weihnachtsgeschäft. Viele Onlineshops lassen das noch vermissen. Nutzen Sie diese Lücke aus. Geben Sie sich durch kleine Aufmerksamkeiten und kundenorientiertes Verhalten ein sympathisches Gesicht.

PS: Wenn Sie professionelle Unterstützung für Ihre Weihnachtskampagne wünschen ... Studio1® ist gern für Sie da :-)

Bildquelle Headerbild: © ijeab/iStock.com