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Employer-Branding-Maßnahmen: Ihr Weg zur starken Arbeitgebermarke [mit Checkfragen und Infografik]

22Jun2020
Illustration Chef vergibt Job - Hände greifen danach

Gutes Personal war in den letzten Jahren schwer zu finden. Jetzt in der Krise tun sich in diesem Punkt plötzlich ungeahnte Chancen für Unternehmen auf. Der Markt ist reich an „Branchenwanderern“, „Quereinsteigern“ und „Neuorientierern“ – einige davon sind vielleicht echte Goldstücke, die Sie nur noch für sich gewinnen und begeistern müssen. Und wer bei Zeiten etwas tut, der muss in der Not nicht erfinderisch werden 😉. Mit nachhaltigem Employer Branding, einer wertigen Employer Value Proposition (EVP) und sauber durchgeführten Employer-Branding-Maßnahmen schaffen Sie eine langfristig wirksame Basis für ein gutes Arbeitgeberimage.

Inhaltsverzeichnis:

In 7 Schritten zum Top-Arbeitgeberimage

Schritt 1. Karrierebereich aufbauen

Wichtig für eine starke Arbeitgebermarke ist: Geben Sie dem Karrierebereich Ihrer Website Raum und gestalten Sie ihn lebendig. Veröffentlichen Sie dort nicht nur Stellenanzeigen, kommunizieren Sie auch Ihre EVP und bieten Sie einfache Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme an.

Schritt 2. Soziale Medien nutzen

Die sozialen Medien sind die perfekte Plattform für Imageaufbau. Setzen Sie dort entsprechende Themen, lassen Sie Mitarbeiter zu Wort kommen, verlinken Sie Stellenanzeigen und berichten Sie über besondere Ereignisse. Vielleicht planen Sie sogar eine größere Employer-Branding-Kampagne oder bewerben Ihre Beiträge, um deren Reichweite zu steigern.

Schritt 3. Mitarbeiter zu Sprachrohren machen

Kaum einer kann Ihre Arbeitgebermarke glaubwürdiger in Szene setzen, als Ihr eigener loyaler Mitarbeiter. Ermutigen Sie Ihr Personal, im Bekanntenkreis oder auf privaten Social-Media-Profilen für Sie zu werben. Vielleicht gibt es sogar Mitarbeiter, die sich bereiterklären, zum Botschafter für Ihre Arbeitgebermarke zu werden.

Schritt 4. Aus internen Netzwerken schöpfen

Benutzen Sie im Unternehmen Chatsysteme, über die sich Ihre Mitarbeiter austauschen? Wenn die Belegschaft einverstanden ist, posten Sie ausgewählte Beiträge oder Fotos und nette Anekdoten einfach mal auf Facebook oder Instagram. Solche Posts machen Sie nahbar. 

Schritt 5. Sich testen lassen

Klingt schlimmer, als es ist ... Rankings wie top-arbeitgeber.de bewerten regelmäßig die Arbeitgeberqualitäten von Unternehmen. Wenn Sie an solchen Rankings teilnehmen, können Sie Ihren guten Ruf immens pushen und Ihren Wert als Arbeitgeber offiziell validieren lassen.

Schritt 6. Bewerbungsprozesse optimieren

Nicht beantwortete Bewerbungen, ein umständlicher Bewerbungsprozess oder unprofessionell geführte Vorstellungsgespräche lassen Sie schlecht aussehen. Wenn es ganz dumm kommt, schlägt sich das in fiesen Bewertungen nieder. Bauen Sie also ein sauberes Bewerbermanagement auf: Übernehmen Sie die Anreisekosten bei Vorstellungsgesprächen, formulieren Sie individuelle Absagen mit ehrlichen Begründungen oder probieren Sie neue Ansätze wie Recruitainment aus. Kurzum: Sorgen Sie dafür, dass sich Bewerber bei Ihnen von Anfang an gut aufgehoben fühlen.

Schritt 7. Mitarbeiter binden

Auch das gehört zum Employer-Branding-Prozess: Tun Sie Ihren Leuten Gutes und schaffen Sie Bleibe-Anreize. Freiräume in der Arbeitsplatzgestaltung, flexible Arbeitszeiten oder Familienfreundlichkeit sind vielen Beschäftigten sehr wichtig. Bonuszahlungen, Weihnachtsgeld oder andere finanzielle Anreize schaden dem Arbeitgeberimage natürlich auch nicht. Grundsätzlich hilfreich sind ein guter Umgangston und ein angenehmes Betriebsklima. Wo das nicht passt, muss überlegt werden, wie man gegensteuert. Auch das ist Teil des Employer-Branding-Konzepts.

Bevor Sie loslegen ... erst planen, dann starten

Der Weg zur Arbeitgebermarke führt immer über eine Employer-Branding-Strategie: Bevor Sie also Hals über Kopf starten, planen Sie, wann Sie wen auf welchen Kanälen ansprechen möchten. Vielleicht platzieren Sie Stellenanzeigen nicht nur auf der eigenen Website, sondern auch bei Facebook und Instagram? Oder Sie bitten Ihre Mitarbeiter, über Xing oder im Bekanntenkreis auf die Suche zu gehen? Legen Sie für alle geplanten Aktivitäten eine Timeline und Budgets fest und planen Sie langfristig. Bei Bedarf lassen sie sich dabei beraten​​​​.

Checkfragen: Bewertung der eigenen Arbeitgeberqualität

Diese Fragen helfen Ihnen bei der Bewertung und Findung Ihrer Arbeitgebermarke: 

  • Welches Standing haben wir bei den eigenen Mitarbeitern und in Bewertungsportalen? 
  • Haben Ehemalige das Unternehmen mit einem Blumenstrauß und Tränen in den Augen verlassen oder mit einem feuchten Händedruck? 
  • Wie zufrieden sind unsere Beschäftigten?  
  • Was haben unsere Mitarbeiter davon, dass sie in unserem Unternehmen arbeiten?
  • Wie kompetent sind unsere Mitarbeiter?
  • Wie lange dauert es, bis wir auf Bewerbungen antworten?
  • Wie sagen wir Bewerbern ab?
  • Welchen Mitarbeitertyp suchen wir, was braucht er, wie sprechen wir ihn an?
  • Haben wir in unserem Unternehmen einen Personalverantwortlichen bestimmt?
  • Nach welchen Kriterien laden wir zu Vorstellungsgesprächen ein und wer führt sie?

Eine ausführliche IST-Analyse (machen leider die wenigsten) liefert ein stabiles Gerüst für strategisch wirksame Employer-Branding-Maßnahmen und gibt Aufschluss über Ihre EVP! Daher unser Tipp: Führen Sie den Fragenkatalog fort und notieren Sie alles, was Ihnen beim Stichwort „Umgang mit Mitarbeitern und Bewerbern“ durch den Kopf schießt. Kategorisieren Sie die Antworten, um Stärken, Schwächen und Handlungsschwerpunkte auszumachen, aber auch, um Ihre Zielgruppen besser beschreiben zu können.

Infografik: Employer Branding – Kontaktpunkte

Die Grafik unterstützt Sie bei der Erstellung Ihres Maßnahmenplans, denn sie listet alle wichtigen Punkte auf, an denen Employer Branding zum Tragen kommt:

Employer-Branding-Maßnahmen: Praxistipps

Tipp 1: Kernbotschaften formulieren und medienübergreifend einsetzen

Sie haben das eigene Unternehmen analysiert und Ihre EVP definiert. Was fangen Sie jetzt damit an? Verpacken Sie Ihre Erkenntnisse doch in griffige Kernbotschaften für die jeweiligen Zielgruppen. Diese Kernbotschaften sind der Lockstoff, den Sie im Karrierebereich Ihrer Website, in Stellenanzeigen und anderen Kommunikationsmitteln versprühen. Das Schöne daran: Wenn Sie gut gearbeitet haben, werden es keine Plattitüden, sondern nachprüfbare Wahrheiten sein.

Tipp 2: EVP leben und zeigen 

Um die Botschaft(en) Ihrer Arbeitgebermarke perfekt nach außen zu transportieren, gilt es natürlich, zu formulieren, zu gestalten, zu filmen, zu drucken und so weiter. Kurz: Es geht darum, Ihre Botschaften an den Mann/die Frau zu bringen – jedenfalls – was die Gewinnung neuer Mitarbeiter angeht. Die Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sind genauso wichtig, denn damit belegen Sie, dass Sie heute ein guter Arbeitgeber sind und nicht erst morgen einer werden möchten.

Tipp 3: Professionelle Partner ins Boot holen

Scheuklappen weg! Damit Ihre Arbeitgebermarke so richtig glänzt, lassen Sie sie polieren! Setzen Sie bei der Mediengestaltung und Contenterstellung auf die Unterstützung von Agenturen. Deren externe Sicht auf die Dinge hilft, das Beste an Ihrem Unternehmen zu finden und fachgerecht in Szene zu setzen. 

Studio1®– Ihre Full-Service-Agentur für konkrete Employer Branding-Maßnahmen:

 

Bildquelle: © mohamed Hassan / Pixabay