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Videocontent B2B – Formen, Nutzen, Fakten

01Mär2024
Geschäftsmann im Büro beim Videochat mit Partnern

Vom Imageclip bis hin zum Vlog oder Webinar – Videocontent wirkt. Darum lohnt es sich für B2B, auf professionelles Video-Content-Marketing zu setzen.

Was ist B2B Videocontent?

B2B Videocontent bezieht sich auf Videos, in denen Unternehmen andere Unternehmen ansprechen. Im Gegensatz zu B2C-Videocontent, der sich an Endverbraucher richtet, konzentriert man sich beim B2B-Video-Content-Marketing auf die Bedürfnisse und Interessen von Geschäftskunden und Entscheidungsträgern.

 

Welche Marketingvideos funktionieren gut für B2B?

Tutorials: Vier von fünf Usern finden Tutorials sinnvoll. (Hubspot). Na klar, warum 30 Minuten lang Bedienungsanleitungen studieren, wenn man es auch in einem 2-Minuten-Video auf den Punkt bringen kann?

Videocontent ist sparsam! Das Marktforschungsunternehmen Forrester Research hat errechnet, dass eine Minute Video dem Wert von etwa 1.8 Millionen Wörtern entspricht. Eine unvorstellbar große Zahl, nicht wahr?

Produktfilme: Das Marketingvideo schlechthin! Es präsentiert Produkte von der besten Seite, zeigt deren Funktionen auf oder kommuniziert Kauf- und Kundenvorteile. Laut Marktforschungsinstitut Splended Research stufen 43,1 % von rund 1.500 Befragten Produktvideos als „sehr wichtig“ für ihre Kaufentscheidung ein.

Videocontent ist verständlich! Das B2B-Video kann (v. a. wenn es um erklärungsbedürftige Produkte oder Technologien geht) in wenigen Minuten auf den Punkt bringen, wofür der Vertriebler im Kundengespräch sicher deutlich länger gebraucht hätte. Ganz nebenbei ist Video beim Konsumenten beliebter als Text.

Webinare: Diese Form von Video-Content-Marketing ist eine einfache und ortsunabhängige Möglichkeit, Know-how zu teilen. Sie spart jede Menge Zeit und kann mit Bordmitteln umgesetzt werden (Smartphone aufs Stativ, Webcam, Screencast ...).

Videocontent ist anschaulich! Im Video lässt sich anschaulich darstellen, wie diese oder jene neue Technologie angewendet wird, wie eine Anlage richtig zu bedienen ist oder was ein Produkt besonders macht.

Imagefilme: Im Imagefilm zeigen Sie, wer Sie sind und wie Sie arbeiten. Das kann im B2B-Bereich beim Verkauf, bei der Partner-Akquise, beim Pitch und beim Networking helfen.

Messefilme: Präsentieren Sie neue Produkte und Technologien auf der Messe in bewegten Bildern. So schaffen Sie Eyecatcher und haben am Stand mehr Zeit für das individuelle Kundengespräch. Nebenbei können Sie weiteren Videocontent erstellen, zum Beispiel schöne Messeimpressionen für Instagram und Co.

Studio1® Tipp: Einmal erstelltes Videomaterial kann im Schnitt mehrere unterschiedliche kleinere Filme ergeben. Stückeln Sie Ihr Rohmaterial so kleinteilig wie möglich und streuen Sie die Einzelclips auf allen Kanälen und zu unterschiedlichen Zeiten. Reposten Sie erfolgreiche Clips nach einer Weile.

Kundenreferenzvideos: Erfahrungsberichte von zufriedenen Kunden bauen Vertrauen auf und überzeugen von der Qualität und Zuverlässigkeit eines Unternehmens, eines Produkts oder einer Dienstleistung.

Werbespots: Klassisch im TV oder online: Videomarketing in Form von Werbespots bringt Reichweite und steigert die Bekanntheit – im digitalen Zeitalter sind die Spots zum Glück deutlich günstiger.

Statistik: Daten-Spezialisten haben herausgefunden, dass das Google-Suchvolumen in den drei bis vier Minuten nach der Ausstrahlung eines TV-Spots sprunghaft ansteigt.

Tipps zur Erstellung von B2B Videocontent

Tipp 1: B2B Videocontent selbst erstellen

Ein hochwertig inszenierter Image- oder Produktfilm ist beim Profi in guten Händen. Inhalte wie Videoblogs, Messeberichte oder Impressionen von der Firmenfeier können Sie locker selbst mit dem Smartphone aufnehmen und live in die sozialen Netzwerke streamen.

Tipp 2: Den Famous Face Effect nutzen

Im B2C-Segment wirbt man gern mit Influencern. B2B-Firmen hingegen nutzen diese Möglichkeit seltener. Laut einer Umfrage zum Einfluss von Influencern auf die Kaufentscheidung gaben knapp 20 Prozent der befragten Internetnutzer an, in den letzten zwölf Monaten etwas gekauft zu haben, weil ein Influencer dafür geworben hatte (Statista, 2019).

Der Famous Face Effect

... funktioniert für B2C genau wie für B2B. Tauschen Sie Daniela Katzenberger gegen Journalisten oder Fachexperten, die man in der Branche kennt, und lassen Sie diese auf Ihren Kanälen über Sie und Ihre Produkte sprechen.

Regina Fernkorn, Content Managerin, Texterin, Sprecherin

Tipp 3: Filme breit streuen

Das geht zum Beispiel über Kooperationen mit Fachexperten, Magazinen usw. Wenn diese Ihren Content in ihren Profilen teilen, kurbeln Sie dessen Verbreitung in der Branche ordentlich an. Natürlich sollten Sie Ihre Videos auch selbst auf allen verfügbaren Kanälen – z. B. in privaten sozialen Profilen – streuen.

Tipp 4: Videos bewerben

Mit beworbenen Beiträgen sorgen Sie aktiv für deren Verbreitung. Über Ihre Social Media Accounts können Sie Beiträge bewerben, Zielgruppen einstellen und haben Ihre Budgets dabei immer voll im Blick.

Tipp 5: Suchmaschinenoptimierung nicht vergessen

Faktoren wie eine gute Aufnahmequalität des Ausgangsmaterials oder starke Keywords in Titeln und Beschreibungen des Videos entscheiden maßgeblich mit, wie gut das Video in Suchmaschinen rankt. Wenn Sie sich also mit den Metadaten etwas Mühe geben, können Sie fleißig am Videoerfolg mitstricken.

Fazit

Videocontent ist ein perfektes Instrument für den Vertrieb. Er macht komplizierte Dinge einfach, Unternehmen nahbar und Produkte, Ideen oder Technologien greifbar. Diese einfache Form der Präsentation werden wir auch immer häufiger brauchen, denn die Geschäftswelt arbeitet nicht mehr klassisch im Büro oder face-to-face mit dem Kunden im Vor-Ort-Termin. Heute passieren die Deals immer häufiger nebenbei. Da vergleicht der Firmenboss im Zug nach München mal eben mit dem Smartphone Angebote oder bestellt der Einkäufer am Sonntagabend zwischen Tagesschau und Tatortleiche am Tablet Material für die kommende Woche. Wir brauchen sie also, die einfache Nutzerführung, die attraktive Darstellung von Inhalten auf kleinen Geräten, und Inhalte, die perfekt auf diese neue Form der Nebenbei- und Überall-Arbeit zugeschnitten sind. Legen wir los!

Bildquelle: © LDProd/iStock

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